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Frank Luckenbach (Geschäftsführer Solarzentrum) im Gespräch mit Stephan Kühl (PALMBERG)


Ist das Gebäude energetisch autark? Müssen Sie Energie dazu kaufen?

Das SUN-Haus erzeugt pro Jahr ca. 39.000 kWh Solarstrom bei einem geschätzten Verbrauch von ca. 25.000 kWh, insbesondere aufgrund der eingesetzten Luft-/Wasser-Wärmepumpe wird folglich ein Stromüberschuss erwirtschaftet. Da  aufgrund der Wärmepumpe keine fossilen Energieträger zugekauft werden müssen, kann das SUN-Haus als energetisch autark bezeichnet werden.

 

Werden Solaranlagen weiterhin vom Staat gefördert?

Gemäß EEG werden Solaranlagen, je nach Größe, derzeit mit bis zu 28,74 Cent pro kWh eingespeistem Solarstrom gefördert, wobei die Förderhöhe auf 20 Jahre festgeschrieben ist. Die Förderung wird jährlich basierend auf der Leistung neu zugebauter Solaranlagen reduziert.

 

Wie viele Rollen tragen das Gebäude (was ist das für ein Kunststoff)?

1.480 PEVOLON-Schwerlasträder tragen das Gebäude. PEVOLON ist ein thermoplastischer Kunststoff auf Polyamid-Basis für industrielle Einsatzbereiche.

 

Was wiegt das Gebäude, welches auf den Rollen lastet?

Das SUN-Haus hat ein Eigengewicht von 205 t.  Hinzu kommen die Drehscheibe, die Einrichtung und Personen (Mitarbeiter und Besucher).

 


 

Welchen Drehradius hat das Gebäude?

Der maximale Drehradius beträgt aktuell 200°.

 

Lohnt eine Solarinvestition auch für den Privatmenschen?

Mit einer Solaranlage werden derzeit weit höhere Renditen als am Kapitalmarkt erzielt, die insbesondere wegen der 20 jährigen Festschreibung der Einspeisevergütung als sicher gilt. Zudem wird bei stetig steigenden Strompreisen die Strom-Eigennutzung zukünftig interessant werden. Zugleich ist die Investition in eine Solaranlage eine Investition in eine energetisch umweltgerechte Zukunft.

 

Welcher Architekt hat das Gebäude, außer Ihnen, mit entworfen?

Architektin Tanja Leiendecker von der Büdenbender Hausbau GmbH.

 

Wie hoch sind die Investitionskosten?

Die Investitionskosten des SUN-Hauses alleine beziffern sich auf ca. 1 Mio. Euro, die Gesamtinvestitionen für den neuen Firmensitz des Solarzentrums Mittelhessen betragen 2,75 Mio. Euro.

 

Wie viele qm Nutzfläche, wie viele qm Solarfläche, wie viele Räume beinhaltet das SUN-Haus?

Das SUN-Haus besitzt eine Nutzfläche von 450 m² mit 12 Büros, zwei Besprechungs- und einem Schulungsraum, einer Teeküche sowie einem nach Geschlechtern getrennten Sanitärbereich.

 

Hat der Standort besondere Vorteile für Solartechnik? Wie sieht ein idealer Ort für Solartechnik aus?

Da es sich beim Standort des SUN-Hauses um eine von weiträumigen Wiesengeländen mit zarten Hügeln umgebene unverbaubare Fläche handelt, gibt es keine Abschattung der Sonneneinstrahlung durch Gebäude oder Pflanzen. Die Südausrichtung der Dachschräge wird über den Drehmechanismus sicher gestellt und dadurch ein Mehrertrag von bis zu 30% erzielt.

Der Ideale Ort für Solartechnik ist eine größere Dachfläche mit Südausrichtung, die weder durch Gebäude noch durch Pflanzen (Bäume) beschattet wird, folglich die Sonneneinstrahlung ohne Einschränkungen nutzen kann.

 

Wofür wird das Gebäude genutzt?

Das SUN-Haus ist ein Bürogebäude mit Repräsentationscharakter, das als Vertriebszentrale des Solarzentrums Mittelhessen genutzt wird.

 

Wie viele Arbeitsplätze wurden eingerichtet?

Im SUN-Haus wurden 9 Büroarbeitsplätze eingerichtet, 4 weitere sind vorgesehen.

 

Hatten die Mitarbeiter Mitspracherecht zum Thema Büroeinrichtung?

Nein, damit habe ausschließlich ich mich beschäftigt.

 

Was gab den Ausschlag für die Entscheidung, PALMBERG-Möbel einzusetzen?

Design, Funktion und das Gesamtpaket (Preis-Leistungs-Verhältnis).

 

Wie viel Zeit verbringen Sie im Büro?

12 bis 14 Stunden täglich.

 

Wird das Gebäude für alle Interessenten offen sein?

Das SUN-Haus ist ein Repräsentations- und Vorführobjekt, das vor allem Marketingzwecken dienen soll. Aus diesem Grunde steht es Interessenten begrenzt offen, da der normale Bürobetrieb nicht gestört werden soll.

 

 

Zur Person

 

Wer ist Frank Luckenbach?

Ich bin ein zielstrebiger Macher, der hohe Ansprüche an sich stellt.

Als gelernter Maschinenschlosser arbeitete ich mich bis zum Exportleiter mit internationaler Verantwortung hoch, um dann neuen Herausforderungen als Marketingfachwirt entgegenzutreten.

 

Was treibt Sie an?

Freude am Verkaufen und der Anspruch, im eigenen Marktumfeld zu den Besten zu gehören.

 

Welche Visionen haben Sie?

Das eigene Unternehmen zu einer wichtigen Größe im Marktumfeld für regenerative Energien auszubauen.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

 

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